Kursentwicklung Der US-Dollar notierte am Montag im frühen asiatischen Handel nahe seinem höchsten Stand seit rund 18 Monaten. Der Dollarindex lag laut Reuters zeitweise bei rund 102,14 bis 102,16 Punkten. Die Schwankungen während des Tages dürfen nicht als Schlusskurs bezeichnet werden. Einfluss des Nahostkonflikts Der Konflikt im Nahen Osten, Angriffe auf Schiffe und mögliche Einschränkungen der Energieversorgung belasten die Risikobereitschaft der Anleger. Zugleich verändern sich die Erwartungen an die US-Inflation und Zinspolitik. Aus zeitgleichen Kursbewegungen lässt sich nicht eindeutig ableiten, welcher Einzelfaktor welchen Anteil verursacht hat. US-Daten stehen bevor Am Mittwoch werden neue US-Verbraucherpreisdaten erwartet. Anleger versuchen daraus Rückschlüsse auf die künftige Geldpolitik der Federal Reserve zu ziehen. Ob die Notenbank ihre Zinsen tatsächlich beibehält oder ändert, ist vor einer Entscheidung offen. Internationale Effekte Veränderungen des Dollarwerts beeinflussen Importe, Kapitalströme und Finanzierungskosten weltweit. Besonders Länder mit Verbindlichkeiten in Dollar können empfindlich reagieren. Auch japanischer Yen, indische Rupie und südkoreanischer Won stehen im Fokus der Marktbeobachtung. Offene Fragen Noch offen sind die Inflationszahlen, die tatsächliche Fed-Entscheidung und die Dauer geopolitischer Risiken. Der Artikel beschreibt eine zeitgebundene Marktmomentaufnahme, keine Anlageempfehlung.